Uwe Timm: Auf Grabsteinen steht oft „Die Liebe währt ewig“ – für’s Begehren gilt das nie

Felicitas Hoppe: Meine Autobiographie ist frei erfunden – das empört manche Leser

Herman Koch: Schreiben ist für mich wie Sport treiben – ich fühle mich danach besser

Im Portrait: Nalini Singh „Ich habe viel durch das Lesen von Fantasy-Romanen gelernt“

Michael Köhlmeier: Ich habe ein fast erotisches Verhältnis zu meinen Figuren

Jasmin Ramadan: Wenn ich an Deutschland denke, denke ich nicht an Goethe oder hochtrabende Dinge

Frank Schulz: Früher war ich gern auf dem Kiez – und hatte sogar Kontakt zu „delinquenten Typen“

Peter Buwalda: Ich verabscheue körperliche Gewalt – trotzdem schreibe ich darüber

Katrin Seddig: Wenn ich U-Bahn fahre, nehme ich Notizblock und Aufnahmegerät mit

Iris Wolff: Erst während ich schreibe, lerne ich meine Figuren kennen

Workshop: Videos für die eigene Website produzieren – Selbstmarketing stärken

Hans Christoph Buch: Ich musste Haiti verlassen – sonst hätten sie mich ermordet

Arnon Grünberg: Man wirft mir Antisemitismus vor – obwohl ich Jude bin

Werner Thuswaldner: Was Deutsche und Österreicher trennt, ist die gemeinsame Sprache

Ulrich Woelk: Wenn die Liebe berechenbar wäre, wäre sie langweilig

John Green: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

Rachel Seiffert: Ich fühle mich schuldig für die Taten meiner Nazi-Großeltern

Bernhard Kegel: Früher habe ich Jazzmusik gespielt, heute schreibe ich lieber

Jan Christophersen: Für eine Kurzgeschichte bin ich zum ersten Mal gesegelt – und hatte Todesangst

Nir Baram: Israel ist mehr als nur eine jüdische Gesellschaft – wir müssen uns öffnen

Marie Darrieussecq: In Frankreich der 80er Jahre mussten wir unsere Jungfräulichkeit verlieren

Inka Parei: Ich schreibe eher langsam und produziere keine Berge an Text

Daniel Woodrelll: Ich mache viele Notizen bevor ich anfange zu schreiben – die meisten verwerfe ich wieder

Andreas Martin Widmann: Wenn ich einen Literaturpreis wählen könnte, würde ich einen Hochdotierten nehmen

Gayle Tzemach Lemmon: Für mein Buch recherchierte ich drei Jahre lang in Afghanistan

Chad Harbach: Ich war viel zu perfektionistisch – viele meiner Geschichten landeten im Müll

Anthony McCarten: Ich misstraue den Sozialen Medien – sie verfälschen den Begriff von Freundschaft

Zoë Beck: Meine Hochbegabung war für mich wie eine Behinderung

Isabel Bogdan: Meine Recherchen führten mich in einen Sado-Maso-Club

Stefan Beuse: Krimi beginnt mit Chaos und endet mit Ordnung. Bei meinen Storys ist es umgekehrt!

Anna Katharina Hahn: Überhaupt zu veröffentlichen, empfand ich lange Zeit als Wagnis

Andrej Kurkow: Geschichte hat mich immer interessiert – meine Großeltern waren Stalinisten

Arnon Grünberg: Ich bin ein jüdischer Calvinist – ich muss streng mit mir selbst sein